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DAS LINFINITY HANDBUCH

Vom Kunden zum
freigeschalteten Produkt.

Was du wo einträgst, in welcher Reihenfolge du vorgehst und wie Backoffice und ZBV zusammenarbeiten.

Stand: 30. Oktober 2026Für Vertrieb, Verwaltung & Administration
01 / ORIENTIERUNG

Der gesamte Ablauf auf einen Blick

Das Backoffice verwaltet das Geschäftliche: Kunden, Kalkulationen, Preise, Angebote, Verträge und Abrechnung. Die ZBV verwaltet den technischen Zugang: Organisationen, Benutzer und Produktfreigaben.

  1. 1VorbereitenZBV-Katalog und Backoffice-Produkt
  2. 2KundeStammdaten und ZBV-Tenant-ID
  3. 3AngebotKalkulieren, PDF, Annahme
  4. 4VertragBeginn und Bedingungen festlegen
  5. 5FreigabeEinplanen oder aktivieren, Sync prüfen
Speichern ist noch keine Freischaltung.

Kunde, Produkt und Vertragsentwurf allein erzeugen keinen technischen Kundenzugang. Dafür brauchst du die richtige ZBV-Zuordnung, einen passenden Vertragsstatus und einen erfolgreichen Sync.

Welches System ist zuständig?
InformationHier pflegen
Kundenanschrift, Rechnungsempfänger, AnsprechpartnerBackoffice → Kunden
Produkt, Tarif, Modul und PreisversionenBackoffice → Produkte / Preise & Kosten
Mengen, Rabatt und AngebotslaufzeitBackoffice → Kalkulationen → Szenario
Vertragsbeginn, Mindestlaufzeit und KündigungsbedingungenBackoffice → Kundenverträge
Technischer Mandant, Benutzer, Rollen, ProduktzuordnungZBV → Kunden / Kundenportal → Benutzer
Übertragungsstatus, Fehler, erneuter VersuchBackoffice → Administration → ZBV-Sync
02 / EINMAL EINRICHTEN

Vor dem ersten Kunden

  1. Technischen Katalog in der ZBV vorbereiten. Das Produkt, gegebenenfalls sein Paket und die benötigten Module müssen dort bereits existieren und aktiv sein. Notiere ihre technischen Codes.
  2. Kaufmännischen Katalog im Backoffice anlegen. Unter Produkte Produkt, Tarif und Module erfassen. Die ZBV-Schlüssel müssen den Codes der ZBV entsprechen.
  3. Preise festlegen. Unter Preise & Kosten aktive Preisdefinitionen mit Abrechnungsgröße und Intervall anlegen. Danach passende Preisversionen mit Betrag und Gültigkeitszeitraum ergänzen.
  4. Berechtigungen prüfen. Für Produktpflege, Preisbearbeitung, Vertragsbearbeitung und ZBV-Sync werden die jeweiligen Backoffice-Rechte benötigt. Fehlende Menüpunkte können an der Rolle liegen.

Ein Produkt wird nicht automatisch zwischen beiden Katalogen angelegt. Die technischen Schlüssel verbinden die vorhandenen Einträge miteinander. Kunde und Katalog können unabhängig voneinander vorbereitet werden.

03 / STAMMDATEN

Kunden und Ansprechpartner anlegen

Öffne Vertrieb → Kunden und wähle Kunde anlegen. Pflichtfelder sind Kundennummer, Firmenname / juristischer Name und Land (ISO-2) mit Standard DE. Ergänze Firmensitz, Rechnungsadresse und Rechnungs-E-Mail; das Zahlungsziel in Tagen ist mit 14 vorbelegt. Rechtsform, Steuerangaben und Debitorennummer bei Bedarf ergänzen. Bei identischer Adresse Rechnungsadresse entspricht Firmensitz aktivieren.

Nach dem Speichern über Ansprechpartner anlegen Kontakte erfassen und als Hauptkontakt, Rechnungskontakt oder Entscheider markieren.

Suche in der ZBV → Kunden zunächst die bestehende Organisation. Falls sie fehlt, über das Kunden-Onboarding separat anlegen. Die externe Kundennummer sollte der Backoffice-Kundennummer entsprechen. Übernimm die Tenant-GUID der Kundendetailseite in ZBV-Verknüpfung → ZBV Tenant-ID des Backoffice-Kunden. Verwende die technische Mandanten-ID, nicht die Keycloak-Organisations-ID, einen Benutzer, den Slug oder die Kundennummer.

Kontakte sind keine Benutzerkonten.

Ein Ansprechpartner im Backoffice erhält dadurch keinen Login. Benutzer beziehungsweise Einladungen und deren Rechte werden in der ZBV verwaltet.

Ein Kunde kann zunächst ohne ZBV Tenant-ID erfasst werden. Vor der technischen Vertragsfreigabe muss die Zuordnung vollständig und der ZBV-Mandant aktiv sein. Die Verknüpfung spiegelt die Kundenstammdaten nicht automatisch zwischen beiden Programmen.

04 / KATALOG

Produkte, Tarife, Module und Preise

Unter Produkte → Produkt anlegen sind Produktcode und Name erforderlich. Produkttyp prüfen und Produkt aktivieren. Nach dem Speichern das Produkt Öffnen, dann Modul anlegen beziehungsweise Tarif anlegen wählen. Beide benötigen jeweils Code und Name. Im Tarif die enthaltenen Module markieren.

Der ZBV-Produktschlüssel, der ZBV-Tarifschlüssel und die ZBV-Modulschlüssel sind technische Codes aus der ZBV, keine Anzeigenamen oder GUIDs. Der Tarifschlüssel entspricht dem Paketcode; ohne Tarifzuordnung ist eine individuelle technische Freigabe möglich.

Unter Preise & Kosten zuerst eine Preisdefinition anlegen: Produkt, Preisziel mit passendem Tarif oder Modul, Preiscode, Bezeichnung, Preismodell, Abrechnungsgröße, Intervall und Währung festlegen. Danach in der gespeicherten Definition Neue Preisversion wählen und Gültig ab, optional Gültig bis sowie Grund-/Einheitspreis erfassen. Bei Staffelpreisen die Preisstaffeln ergänzen. Ohne passende Preisversion ist die Definition nicht kalkulierbar; Gültigkeitszeiträume dürfen sich nicht überschneiden.

Beispiel: Einrichtung mit Flat / FlatRate / OneTime, monatliche Grundgebühr mit Flat / FlatRate / Monthly, Benutzerplätze mit PerUnit / User / Monthly. Interne Kosten dienen der Kalkulation und werden nicht an die ZBV übertragen.

Die Zeitangaben haben unterschiedliche Aufgaben
AngabeBedeutung
Vertragslaufzeit im KalkulationsszenarioAnnahme für das Angebot; bei Vertragsanlage als Mindestlaufzeit vorbelegt
AbrechnungsintervallRhythmus einer Preis- oder Vertragsposition, beispielsweise monatlich oder jährlich
Gültig ab / bis an der PreisversionBestimmt den am Kalkulationsstichtag verfügbaren Katalogpreis
Vertragsbeginn / MindestlaufzeitendeKonkrete Termine dieses Kundenvertrags

Vor der Vertragsanlage prüfen: Die technischen Katalogschlüssel werden im Vertrag festgehalten. Eine spätere Korrektur am Produkt oder Tarif repariert einen bestehenden Vertrag nicht automatisch. Neue Katalogpreise ändern vorhandene Angebote und Verträge ebenfalls nicht automatisch.

05 / VERTRIEB

Von der Kalkulation zum angenommenen Angebot

  1. Kalkulation anlegen. Unter Kalkulationen Bezeichnung, Verkäufer, Kunde, Produkt, optional Tarif und Module sowie den Preis-/Kalkulationsstichtag wählen. Eine Verkaufschance ist optional. Für ein Angebot muss die Kalkulation einem Kunden zugeordnet sein.
  2. Szenario öffnen und berechnen. Vertragslaufzeit in Monaten, Kalkulationsrabatt und Mengen eintragen. Erst Szenario speichern, dann Jetzt berechnen. Ergebnis und bei entsprechender Berechtigung Kosten und Marge prüfen. Das Finalisieren der Kalkulation ist optional.
  3. Angebot vorbereiten → wählen. Unter Angebote das berechnete Szenario, Angebotsdatum, Gültigkeit und Texte prüfen und Angebot erstellen.
  4. Aktuelle Version öffnen und Positionen sowie PDF kontrollieren. Als versendet markieren archiviert das offizielle PDF und sperrt die Version. Ein Vorschau-PDF allein reicht für die spätere Vertragsanlage nicht aus.
  5. Annahme dokumentieren. Nach tatsächlicher Kundenzusage Angenommen wählen. Für erforderliche Anpassungen vor der Annahme eine Neue Version erstellen.
Die Vertragsanlage beginnt beim angenommenen Angebot.

Ein freier Vertrag ohne Angebotsgrundlage ist im aktuellen Ablauf nicht vorgesehen. Benötigt werden die angenommene Version und ihr gesperrtes offizielles PDF.

„Als versendet markieren“ dokumentiert den Versand und erzeugt das offizielle Dokument. Der Button verschickt selbst keine E-Mail; das PDF dem Kunden tatsächlich zustellen.

06 / VERTRAGSSTART

Vertrag und Laufzeiten festlegen

Im angenommenen Angebot Vertrag vorbereiten → wählen oder unter Kundenverträge das angenommene Angebot ohne bestehenden Vertrag öffnen. Je Angebotsversion wird ein Vertrag erstellt.

In Vertrag anlegen Vertragsdatum und Vertragsbeginn festlegen. Die Mindestlaufzeit (Monate) ist aus dem Angebot vorbelegt und erlaubt 1 bis 120 Monate. Ergänze Kündigungsfrist (Monate) von 0 bis 36, Verlängerung (Monate) von 1 bis 120, Automatische Verlängerung und Standard-Abrechnung. Zahlungsziel Tage kann leer bleiben, dann gilt das Zahlungsziel des Kunden. Bei optionalen Angebotspositionen nur die vereinbarten Leistungen übernehmen. Vertrag erstellen legt einen Entwurf mit automatisch erzeugter Vertragsnummer an.

Beispiel: Beginn 01.11.2026 und 12 Monate Mindestlaufzeit ergeben ein erstes Laufzeitende am 31.10.2027. Die Standard-Abrechnung im Vertragskopf ändert die aus dem Angebot übernommenen Intervalle einzelner Vertragspositionen nicht. Vertragsgrunddaten lassen sich direkt nur im Entwurf bearbeiten.

Beginn liegt in der Zukunft

Unter Freigabe & Statusaktionen Einplanen wählen. Eine neu angelegte technische Freigabe erhält ihr Startdatum. Bei aktivierter Vertragsstart-Automation wird der Vertrag zum vorgesehenen Termin aktiviert.

Vertrag soll jetzt beginnen

Aktivieren wählen, wenn der Vertragsbeginn erreicht ist. Dadurch wird die technische Synchronisierung angestoßen.

Öffne anschließend im Vertrag ZBV & Lizenzbereitstellung → Synchronisation öffnen. Kontrolliere den tatsächlichen Erfolg der Übertragung. Ein aktiver Vertragsstatus allein bestätigt keine technische Freigabe.

„Aktivieren“ ist kein Ersatz für „Einplanen“.

Bei zukünftigem Beginn den geplanten Zustand verwenden. Die ZBV lehnt einen aktiven Snapshot mit künftigem Wirksamkeitsdatum ab. Eine neu angelegte geplante Freigabe erlaubt noch keinen Zugriff vor ihrem Startdatum. Bei Übernahme eines bereits bestehenden Abos dessen bisherigen Freigabezeitraum gesondert prüfen.

07 / TECHNISCHER ZUGANG

ZBV-Sync und Benutzerfreigabe kontrollieren

Im Vertrag unter ZBV & Lizenzbereitstellung oder unter Administration → ZBV-Sync siehst du Gewünschter Status, Zuletzt bestätigt, Letzter Sync und die Übertragungsjobs. Die Verbindung überträgt Mandanten-ID, Vertragszuordnung, Produkt-, Paket- und Modulcodes, Mengen, Status und Wirksamkeit. Preise, Rechnungen und Zahlungen bleiben im Backoffice.

  1. Zuordnung prüfen: Kunde mit richtiger Tenant-GUID, Produkt mit Produktcode, gegebenenfalls Tarif mit Paketcode, jedes ausgewählte Modul mit Modulcode.
  2. Bestehende Freigabe bewusst übernehmen: Falls die ZBV bereits ein manuelles Abo für dasselbe Produkt und denselben Mandanten hat, unter Vorhandene ZBV-Freigabe zuordnen (optional) dessen Abo-GUID eintragen und Diese vorhandene Freigabe künftig aus diesem Vertrag verwalten bestätigen. Ohne Übernahme meldet der Sync einen Konflikt.
  3. Job prüfen: Einplanen, Aktivieren und Aussetzen erzeugen Übertragungsjobs. Sync einplanen fordert den aktuellen Stand manuell an; auf der Jobseite kann ein ausstehender Job über Jetzt verarbeiten verarbeitet werden. Bei aktivierter Sync-Automation geschieht dies automatisch.
  4. Benutzer in der ZBV zuweisen: Im Kundenportal → Benutzer Personen einladen oder Mitglieder öffnen. Unter Produktzugriffe das freigegebene Produkt und passende Rollen zuweisen. Einladungen werden erst nach Annahme wirksam. Mitgliedschaft, Mandant und Benutzer müssen aktiv sein.

Jobstatus lesen: Pending = eingeplant, Succeeded = bestätigt, RetryScheduled = Wiederholung vorgesehen, Failed = fehlgeschlagen, Blocked = fehlende Voraussetzungen. Prüfe den neuesten Job; ein früherer erfolgreicher Sync bestätigt keinen späteren Änderungsstand. Identische Anfragen erzeugen keinen doppelten Job.

Beim ZBV-Onboarding auf den Produktschritt achten.

Der Assistent „Kunde → Domain → Produkt → Admin“ kann ein manuelles Abo erzeugen. Für einen anschließend vom Backoffice geführten Vertrag entweder gezielt darauf verzichten oder die vorhandene Freigabe ausdrücklich übernehmen.

Welche Menge wird zu einem Benutzerlimit?

Die ZBV unterstützt derzeit die Lizenzmodelle Pro Organisation und Benannte Benutzer. Bei benannten Benutzern bestimmt eine eindeutige positive ganzzahlige Menge mit der Abrechnungsgröße User das Benutzerlimit; fehlt sie, gilt der Paketstandard. Mehrere unterschiedliche User-Mengen werden abgewiesen. Mitarbeiter, Patienten, Speicher und andere kaufmännische Einheiten sind keine Benutzerplätze. Bei Pro Organisation gibt es kein Benutzerplatzlimit; Mitgliedschaft und passende Berechtigungen bleiben erforderlich.

Ein Vertrag über 20 Benutzer schafft 20 Plätze und weist diese nicht automatisch Personen zu. Gemeinsames SSO ersetzt weder die Vertragsfreigabe noch die persönliche Produktberechtigung.

08 / IM LAUFENDEN VERTRAG

Änderungen, Sperrung und Kündigung

Nach dem Vertragsentwurf unter Vertragsänderungen → Änderung anlegen einen neuen vollständigen Zielstand erfassen: Änderungsart, Wirksam ab, Grund und die geänderten Bedingungen, Mengen, Preise, Tarif und Module prüfen. Freigeben wendet eine bereits fällige Änderung sofort an. Eine künftige Änderung wird am Wirksamkeitstag über Jetzt wirksam setzen oder die aktivierte Automation angewendet. Anschließend den neuen technischen Stand im ZBV-Sync kontrollieren.

Bei einem aktiven Vertrag unter Freigabe & Statusaktionen Aussetzen und später Reaktivieren wählen. Beide Aktionen fordern den technischen Abgleich an.

Für ein reguläres Ende Kündigung erfassen beziehungsweise den Bereich Kündigungen nutzen. Der Ablauf berücksichtigt Fristen, bestätigten Endtermin und Schlussabrechnung; die technische Deaktivierung ist ab dem Folgetag des bestätigten Endes vorgesehen. Eine erfasste Kündigung ist noch keine sofortige Sperrung. Die Mindestlaufzeit beendet bei automatischer Verlängerung weder Vertrag noch ZBV-Freigabe von selbst.

Nach jeder relevanten Änderung die Sync-Ansicht kontrollieren. Bei einem fehlgeschlagenen oder blockierten Job zuerst die Fehlermeldung und die Zuordnungen prüfen. Ein Wiederholungsversuch hilft bei einer vorübergehend nicht erreichbaren ZBV, ersetzt aber keine fehlende Tenant-ID oder einen falschen Produktcode.

09 / WEITERE BEREICHE

Finanzen, eigene Kosten und Dokumente

Die übrigen Arbeitsbereiche
BereichWofür?
Abrechnung / KorrekturenRechnungsläufe und notwendige Rechnungskorrekturen
Zahlungen & offene PostenZahlungseingänge zuordnen und ausstehende Beträge prüfen
MahnwesenÜberfällige Forderungen und Mahnentwürfe bearbeiten
DATEV / ExportBuchungsdaten mit eingerichteter Kontierung exportieren
AusgabenTatsächliche eigene Ausgaben mit Datum, Betrag und Beleg erfassen
Anbieter & AnwendungenEigene Lieferanten- und Softwareverträge verwalten
BetriebskostenplanungGeplante eigene Kosten für Vorschau und Kalkulation
DokumenteBelege dem passenden Kunden oder Geschäftsvorgang zuordnen
Controlling / ProvisionenUmsätze, Kosten, Ergebnisse und Vertriebsprovisionen auswerten

Ein eigener Anbietervertrag ist kein Kundenvertrag und erzeugt keine ZBV-Kundenfreigabe. Eine Ausgabe ist zunächst ein erfasster Geschäftsvorgang; sie löst keine Bankzahlung aus.

Interne Backoffice-Zugänge werden unter Mitarbeiter mit zentralem ZBV-Benutzerbezug, aktivem Mitarbeiter, freigeschaltetem Backoffice-Login und passenden Rollen & Rechte eingerichtet. Diese Mitarbeiter sind getrennt von Kundenansprechpartnern und den Benutzern eines Kundenprodukts.

Automationen haben eigene Schalter: Vertragsstart, Vertragsänderung, Sync, Abrechnung, Mahnwesen und Vertragsabschluss nicht gleichsetzen. Vor echten Rechnungsläufen die jeweils aktive Automatisierung und ihre fachliche Konfiguration prüfen.

10 / PRÜFSTAND

Was wurde geprüft?

Die technische Verbindung und der vollständige kaufmännische Ablauf werden getrennt geprüft. Synthetische Testkunden werden in isolierten Testdatenbanken verwendet. Am 30.10.2026 bestanden alle 30 lokalen Backoffice-Prüfungen, 28 fachliche Prüfungen über echte HTTPS-Eingabeformulare sowie 19 Tests des vorhandenen ZBV-Empfänger-Testbuilds.

Drei Korrekturen getestet und produktiv übernommen.

Korrigiert wurden die Verarbeitung gespeicherter Statuswerte, die Reaktivierung nach einer Sperrung und der Sync sofort wirksamer Vertragsänderungen. Die Korrekturen laufen im Live-Backoffice und in der separaten Dev-Instanz. Vor dem Live-Update wurde eine Sicherung erstellt; Healthcheck und echte ZBV-Service-Anmeldung sind erfolgreich. Der persönliche Zugriff eines echten Kunden auf sein Produkt wurde nicht ausgeführt. Nach jedem Vertragsstart und jeder Änderung weiterhin den bestätigten Sync-Status kontrollieren.

Für eigene Versuche ist dev.backoffice.linfinity-it.de vorgesehen: eine separate Backoffice-Instanz mit Testdatenbank. Dort sind Automationen und die Verbindung zur produktiven ZBV ausgeschaltet. Für die öffentliche Dev-Adresse fehlt noch der DNS-Eintrag. Der produktive Zugang bleibt backoffice.linfinity-it.de.

11 / SCHNELL GEKLÄRT

Häufige Fragen

Ich habe einen Kunden angelegt. Warum kann er sich noch nicht anmelden?

Der Kundenstammsatz erzeugt weder ZBV-Organisation noch Login. Organisation, Tenant-ID, Benutzer, Produktfreigabe und persönliche Berechtigungen separat prüfen.

Wo trage ich die Laufzeit ein?

Die Angebotslaufzeit unter Kalkulationen im Szenario erfassen. Bei Vertragsanlage wird sie als Mindestlaufzeit vorbelegt; Beginn, Verlängerung und Kündigungsfrist in Monaten am Vertrag prüfen. Preisgültigkeit und Abrechnungsintervall sind davon getrennt.

Warum wird mein Angebot nicht bei der Vertragsanlage angeboten?

Prüfe, ob die aktuelle Version tatsächlich angenommen wurde, ein gesperrtes offizielles Angebots-PDF hat und noch keinen Vertrag besitzt. Eine berechnete Kalkulation oder Vorschau reicht nicht. Auch die eigenen Zugriffsrechte auf den verantwortlichen Verkäufer prüfen.

Warum ist ZBV-Sync blockiert?

Die Fehlermeldung im Vertrags-Sync beziehungsweise Job nennt fehlende Voraussetzungen. Typisch sind Tenant-ID, Produktschlüssel oder Modulschlüssel. Zuerst die Zuordnungen und den gespeicherten Vertragsstand korrigieren, dann einen neuen aktuellen Sync anfordern. Ein unveränderter Wiederholungsversuch ergänzt keine fehlenden Daten.

Ich habe den Produktschlüssel korrigiert. Warum bleibt der Vertrag falsch?

Der Vertrag hält seine technischen Schlüssel als festen Stand fest. Die Stammdatenkorrektur wird nicht rückwirkend übernommen. Für einen fehlenden Produktkey im bestehenden Vertrag gibt es derzeit keine eigene Reparaturmaske; den Vertragsstand vor dem weiteren Sync technisch korrigieren lassen.

Die Freigabe ist vorhanden, aber der Benutzer kommt nicht ins Produkt.

In der ZBV den Beginn der Freigabe, aktiven Mandanten und Benutzer, die Mitgliedschaft, Rollen und persönliche Produktzuordnung prüfen. Bei benannten Benutzern auch das Lizenzlimit kontrollieren.